Zu einem weiteren Gemeinschaftsprojekt, in dessen Rahmen das Theater Traumbaum aus Bochum nach Geldern kam, hatten der stellvertretende Leiter der Realschule An der Fleuth, Torben Sowinski, und die stellvertretende Leiterin der Gesamtschule der Stadt Geldern, Frau Dr. Birgit Hartmann, ihre SchülerInnen in die Sporthalle der Gesamtschule eingeladen. In zwei Vorstellungen zeigten die Schauspieler Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht in dem Stück „Stromboli – Knut und die Wut“, das sie selbst geschrieben hatten, ihr große Talent für die Bühne.

Die Fünftklässler der Gesamtschule und die Sechstklässler der Realschule konnten bei dem einstündigen Theaterstück miterleben, wie der Schüler Knut versucht seine Wut mit Hilfe seiner Mutter, die ihn während einer Wutexpedition begleitet, in den Griff zu bekommen.

So reißt Knut eines Morgens die Schultür auf und trifft dabei auf seinen Klassenkameraden Kevin, der ihn schon erwartet hat. Ein Wort ergibt das andere. Aus einer Beleidigung wird eine Rempelei, und im Nu entwickelt sich eine handfeste Schlägerei, während derer Knut wie der Vulkan Stromboli explodiert. Die Auseinandersetzung führt zu Problemen und Ärger, ein Brief der Schulleitung lässt nicht lange auf sich warten.

Es wird klar, dass Knut seine Wut in den Griff bekommen muss. Aus diesem Grund geht er mit seiner Mutter auf eine Wutexpedition und stellt sich während ihrer den großen Fragen: Wo kommt die Wut her, was stellt sie mit mir an, und vor allem was kann ich machen, damit meine Faust nicht immer im Gesicht meiner Mitschüler landet?

Das Stück „Stromboli – Knut und die Wut“ bot alles in allem eine fundierte und unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Thema Wut. Die Schüler waren von der ersten Minute begeistert, ein magischer Küchenschrank ließ die Schüler immer wieder in Lachen ausbrechen.

Der Aufführung des Stückes schloss sich eine Nachbereitung an. In ihr erarbeiteten die beiden Schauspieler den Inhalt und die Bedeutung des Theaterstückes mit den Schülern. Den Jungen und Mädchen wurde klar, dass es kaum einen Menschen gibt, der nicht schon einmal Wut verspürt hat. Dieses Gefühl darf aber nicht durch Gewalt abgebaut werden, vielmehr müssen kreative und gewaltfreie Lösungswege gefunden werden. Diese sehr anschaulich dargestellte Lebensmaxime wird die Schüler nun zeit ihres Lebens begleiten.

Eine erfreuliche Anmerkung am Schluss: Einen Teil des Unkostenbeitrags übernahmen die Fördervereine der beiden Schulen. Auch die Stadt Geldern unterstützte das Theaterprojekt mit einem großzügigen Beitrag.

 

 

 

 

Ein Presseartikel zur Theateraufführung

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